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Dienstag, 14. Juli 2015

Rund um unser Baby- Teil 2 Die Ernährung

Die Ernährung des Babys enthält 6 wichtige Faktoren: 
  • Das Stillen
  • Brustwarzen und Beschwerden
  • Das Abstillen & Nahrungstipps
  • Erste feste Nahrung
  • Getränk
  • Das Schlafen

Das Stillen:
sehr wichtig in den ersten Wochen. Anfangs wird das Kolostrum  (die sogenannte Vormilch, welche aus hochwertigem Eiweiß besteht ) dem Baby gegeben. Die wichtigsten Antikörper der Mutter, als Propylaxe vor Krankheiten, befinden sich in der Muttermilch. 
Das Baby hat häufig Wachstumschübe, daher ist häufigeres Stillen angeraten. Jedoch das Angebot regelt die Nachfrage durch das Hormon Prolaktin. Stillen Sie immer nach den Bedürfnissen des Kindes, nie nach der Uhr ! Falls die Milchproduktion fehlt legen Sie das Baby häufiger an. Trinken Sie Stilltees und sorgen Sie für ausreichende Flüssigkeitsaufnahme pro Tag/ min. 2l.

Brustwarzen und Beschwerden :
eine Brustseite pro Mahlzeit , und immer auf abwechselndes Anlegen achten.
gute Aufrichtung der Brustwarze (evtl. Stillhütchen bei Schlupfwarzen verwenden)
nach dem Stillen die Brustwarze mit kalten wassergetränkten Mullläppchen säubern ggf. trocken föhnen oder an der Luft trocknen lassen. 

 Bei Einrisse und Wundsein:
-trocken halten, evtl. sogar trockenföhnen nach dem Anlegen und Säubern
-Stilleinlagen aus Seide  oder Naturfasern verwenden. (Kiderfachhandel erhältlich)

Beschwerden:
-zuviel Milch: 
Aromamischung von IS ® Salbei-Zypessen-Öl in den Quark rühren und auf die Brust legen. Nach ca. 30 Min. mit lauwarmen Wasser die Ölreste entfernen und Brust an der Luft trocknen lassen.
-Milchstau: die gestaute Brustseite mehrmals anlegen, und leer trinken lassen, danach mit getränkten Wasserlappen. kühlen. 
-Brusttwarzenentzündung: häufiges Anlegen der „kranken“ Brust, damit die Milchgänge wieder die Möglichkeit  haben zu entleeren bzw. sich zu entstauen.
Knoten: Wärmeanwendungen wie Rotlicht, feucht-warme Wickel, Brustmasseage der kranken Seite, 
 Hömopathie:  Pulsatilla / D6 - D8  für kurze Zeit, oder Pytholacca, bei totalem Stau, so kommt der Milchfluß wieder in Gang. (fragen Sie ihre Hebamme oder Kinderkrankenschwester)

-zuwenig Mich: (die Relation von Angebot und Nachfrage wird sich nach 6-8 Wochen von selbst regeln)
-häufigeres Anlegen (regt den Milchfluss an)
-Malzbier trinken
-Stilltees trinken
-nicht zufüttern, da sonst der Regelkreis unterbrochen wird.

Das Abstillen/erste feste Nahrung:
Besuchen Sie eine Stillgruppe - es lohnt sich. 
-nach ca. 9 Monaten kann man darüber nachdenken ob man langsam abstillt. vorher sollte man für das Baby alles erdenkliche tun, um ihm das Beste zu geben.
-keine Kuhmilch geben, oder Fertigpräperate (Zucker ist immer in den Fertignahrungen)
-Erste feste Nahrung um eine Brustmahlzeit zu ersetzen. 
Kleine Rezepte: 
- pürierte Kartoffel mit einem Eßl. Öl/Rapsöl oder Sonnenblumenöl anreichern
- pürierte Möhren mit einem Eßl. Maiskeimöl
- Möhrchen-Kartoffelbrei mit 1 Eßl. Meiskeimöl
Fenchel-Kartoffelbrei mit 1 Eßl. Meiskeimöl
Fenchel-Apfelbrei mit 1 Eßl. Rapsöl
Zucchini-Kartoffelbrei mit 1 Eßl. Rapsöl
Getränk:
Zu Trinken ausschließlich Wasser ohne Kohlensäure (für Babynahrung geeignet steht auf den Flaschen)

Fencheltee (1 Teebeutel auf 1 l Wasser ohne Zucker)

Das Schlafen:
führen Sie Rituale ein !
- ein bestimmtes Lied, das das Einschlafen einläutet.
- Schmusetier (Seidenpüppchen)-tuch,- oder evtl. Schnuller geben (kann nachts herausfallen und das Baby schreit)
- selten nachts Wickeln, außer es ist wund
- kurz beruhigen ( gut Zureden) falls es weint , und dann wieder gehen. 
- notfalls aus dem Bettchen heben und beruhigen. Manchmal kann das bis zu 10x nachts passieren. (nicht Aufgeben, es wird sich im Laufe der Zeit  normalisieren)
- leise verhalten, notfalls ein Schlummerlicht einschalten
- beruhigend: auf einem Pezziball leicht hüpfen. Das entspannt, falls Blähungen vorhanden sind.
- Zahnen: Globulis geben (Hömopathie: Coffea, Chamomilla, Belladonna -D6   
- vermehrtes Stillen bei Wachstumsschüben.  Da kann das Baby manchmal 2 stündlich kommen zum Stillen. 
- Ein Baby weint nie, wenn es ärgerlich oder sauer ist.  Bringen Sie Geduld auf und sehen Sie nach, was es sein könnte.  (Es könnte sich handeln: Windel voll, Blähungen, Zahnen, Aufmerksamkeit....)
- es braucht seine Zeit, bis das Baby mal 6 Stunden am Stück schläft. Oft hat es erst nach dem 1. Lebensjahr seinen Rythmus gefunden.

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